Wir starten nicht direkt mit lautem Trubel, sondern schenken uns erst einmal 1,5 Stunden absolute Ruhe. Jeder bringt sein eigenes kleines Projekt mit – egal ob ein gutes Buch, ein kniffliges Puzzle, etwas Handwerkliches oder ein Skizzenbuch. Wir genießen die kollektive Stille und jeder darf ganz in Ruhe ankommen. Erst danach wechseln wir fließend in gute Gespräche, Lachen und echtes, analoges Miteinander.
Weil echter Rückzug für jeden etwas anderes bedeutet, gibt es bei uns eine goldene Regel für alle, die auch im zweiten Teil des Abends einfach nur die Gesellschaft genießen, aber nicht reden möchten. Wer den ganzen Abend über wirklich gar nicht sprechen möchte, kann sich eine unserer Schärpen umhängen. Das ist unser liebevolles und stilles Zeichen für „Bitte nicht ansprechen“. Diese Grenze wird von allen zu 100% und ohne Nachfragen akzeptiert. Du darfst einfach nur da sein.
Lass den Drang nach Effizienz und messbaren Ergebnissen für 1,5 Stunden hinter dir. In unserer Ruhephase geht es nicht darum, produktiv zu sein oder etwas „fertig“ zu bekommen. Ob du liest, zeichnest oder puzzelst: Das einzige Ziel ist es, durch absichtslose Beschäftigung im Moment zu landen und wieder ganz bei dir selbst anzukommen.
Worüber sprechen wir eigentlich im „offline klub“?
Der „offline klub“ ist unser gemeinsamer Safe Space. Nach 1,5 Stunden absoluter Stille und Fokus auf unsere eigenen Projekte, wechseln wir in den gemütlichen Austausch. Damit dieser Übergang entspannt bleibt und der Abend für alle ein Ort zum Krafttanken ist, gibt es bei uns einen kleinen „Gesprächs-Kompass“.
Es geht nicht darum, die Welt da draußen zu ignorieren, sondern uns ganz bewusst für ein paar Stunden eine Pause davon zu gönnen.
Worüber wir wahnsinnig gerne sprechen:
Kleine Alltagsfreuden: Was hat dich diese Woche inspiriert, zum Lachen gebracht oder einfach glücklich gemacht?
Deine Projekte: Was hast du in der stillen Phase gelesen, gepuzzelt oder gebastelt?
Empfehlungen, die guttun: Gute Bücher, spannende Podcasts, leckeres Essen oder schöne Ausflugsziele in der Natur.
Tierische Begleiter: Lustige Geschichten über Haustiere.
Was bei uns draußen bleibt (Unsere Grenzen):
Polarisierende Debatten: Hitzige politische oder religiöse Grundsatzdiskussionen haben bei uns keinen Platz, da sie Unruhe stiften.
Null Toleranz für Diskriminierung: Jegliche Form von Rassismus, Sexismus oder Ausgrenzung führt zum sofortigen Ausschluss.
Lästern & Negativ-Spirale: Wir wollen abschalten. Chronisches Jammern oder Klatsch und Tratsch stören die positive Energie, die wir hier aufbauen wollen.
Gesprächszwang: Wer unsere Schärpe trägt, möchte einfach nur still genießen. Diese Grenze wird zu 100% und ohne Nachfragen von allen respektiert!